Hiermit möchte ich Euch unsere Tour durch's Ruhrgebiet zeigen. Wobei ich die Industriekultur der Region meine. Denn ich finde sie sehr interessant und toll. Ich kann sie jedem nur empfehlen.

 


Es ist eine etwa 400 km lange Ferienstraße ausgeschildert, die sämtliche Attraktionen einschließt. Das Netz umfasst insgesamt etwa 700 km Radweg im Rahmen der Route der Industriekultur per Rad.

Also holt euch ein Becher Kaffee und geniesst die Tour.

  

Unser 1. Ziel war


 der Landschaftspark Duisburg - Nord

 

 

Der Landschaftspark ist ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich.

 

 Der ehemalige Hochofen 5 wurde bis zur Spitze begehbar gemacht. In einer Höhe von ca. 70 m hat man eine sehr gute Aussicht über die Stadt Duisburg bis in die benachbarten Städte hinein. Bei gutem Wetter ist der Düsseldorfer Fernsehturm zu sehen. Die ehemalige Kraftzentrale, 170 m lang, 35 m breit und 20 m hoch, wurde im Rahmen der Entwicklung des Landschaftsparks saniert und wie die Gebläsehalle und die Gießhalle zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort umgebaut.

 

Der Gasometer wurde in ein Tauchbecken umgebaut. Die Abstichhalle des Hochofens 1 erhielt eine Tribüne, wo im Sommer ein Open-Air-Kino stattfindet. Das Dampfgebläsehaus wurde zu einem Schauspielhaus mit 500 Plätzen umgebaut. Die Erzbunker wurden zu Klettergärten ausgebaut, die vom Deutschen Alpenverein betrieben werden.

Am Wochenende und an Feiertagen sind nachts die Industrieanlagen durch farbige Beleuchtung von Jonathan Park in Szene gesetzt 



Die Aussicht vom Hochofen war echt klasse, freue mich schon auf's nächste Mal.

  

Das 2. Ziel war das

Weltkulturerbe Zeche Zollverein

 

 

Dies war mein erster Besuch eines Weltkulturerbes, aber nicht der letzte *g*.

Die Zeche Zollverein ist ein 1986 stillgelegtes Steinkohlen-Bergwerk im Essener Norden. Seit 31. August 2002 gehören die Zeche und die benachbarte Kokerei Zollverein zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die im Bauhausstil errichtete Schachtanlage galt nicht nur als die modernste, sondern auch als die "schönste Zeche der Welt", Heute steht sie unter Denkmalschutz und ist ein lebendiges Kulturzentrum.


 

 

Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn so lernt man einiges über unserem Revier kennen. Und wie unsere Leute hier malochen mussten.

Nun kommen einige Bilder von der Kokerei Zollverein.


 

Hier kann man sogar mit dem Riesenrad fahren.

  

Das Herzstück der Anlage sind die 10 Koksbatterien mit ihren 304 Großraumöfen. Dort herrschten Temperaturen von über 1.000 °C. Sie sind in einem Bereich für Besucher zugänglich gemacht worden. Auf der Ofendecke, die ehemals 30 bis 70°C warm war, befindet sich ein Solarkraftwerk. Ein Sonnenrad durchschneidet die Koksöfen und bringt die Besucher in luftige Höhen.

Ein weiteres Kernstück der Kokerei ist die 35 Meter hohe Mischanlage mit insgesamt 12 Kohlebunkern. Jeweils 600 t Kohle hatten dort Platz. Sie wurde Ende der 1990er Jahre für Ausstellungen und andere Veranstaltungen umgebaut. Ein Kokerei-Cafe lädt zur Rast ein.

 

   

Das 3. Ziel war die

Zeche Zollern 1/3 in Dortmund

 

Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund, im Stadtteil Bövinghausen.

 

Es besteht aus zwei Schachtanlagen, die „unter Tage“ zusammenhingen: Die Schachtanlage 1/3 (das heißt: die Schächte 1 und 3)


 

Der Blick vom Förderturm ist herrlich gewesen,

obwohl das Wetter nicht so gut war.

Aber das hielt uns nicht davon ab da hoch zu gehen :-)


 

 

 

Das 4. Ziel war das

Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte,

Hattingen

Wo einst 10.000 Arbeiter gutes Geld verdienten, da befindet sich heute die Henrichshütte Hattingen, als Standort des Westfälischen Industriemuseums.

 

Der Hochofen wurde am 18. Dezember 1987 stillgelegt. 1993 folgte das Stahlwerk und 2003 die Schmiede. Heute erinnern die erhaltenen Reste auf dem großen Gelände an eine schwerindustrielle Vergangenheit.

 

 

 

 Heute ist das Gelände ein riesiges, industrielles Freilichtmuseum.

Es ist wirklich interessant wie die Leute damals hier malochten mussten. Und die Aussicht vom Hochofen ist echt toll.


  


Das 5. Ziel war der

Duisburger Innenhafen

Seit einigen Jahren gilt der Innenhafen als Duisburgs Vorzeigemeile. Das ca. 89 ha große ehemalige Industriegelände wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) zu einem neuen Stadtquartier umgebaut.


 

Der Innenhafen galt ehemals als der "Brotkorb des Ruhrgebiets".


Heute flaniert man heute um ein ehemaliges Hafenbecken. Viele Gaststätten haben sich dort angesiedelt. Bekannte Firmen haben hier ihren Firmensitz in teilweise bemerkenswert architektonischen Gebäuden eingerichtet. Da kann man den Wandel richtig sehen.


Hier kommen wir bestimmt wieder hin.



  


 


Das 6. Ziel war das

Alte Schiffshebewerk Henrichenburg

 

Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist ein beliebtes Ausflugsziel. Am 11. August 1899 weihte Kaiser Wilhelm 2. dieses größte Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal ein. 71 Jahre lang trug das Hebewerk Frachtschiffe bis zu 600 Tonnen Gewicht mühelos über einen Höhenunterschied von 14 Metern, bis direkt nebenan ein größeres und schnelleres Hebewerk seinen Betrieb aufnahm.


 

Über einen Rundweg kann den gesamten Schleusenpark mit der alten Schachtschleuse von 1914, dem neuen Hebewerk von 1962 und der neuen Schleuse von 1989 erkunden. Es ist herrlich zu sehen wie sich die Technik verändert hat.


 

Ein schönes Stück Geschichte fast vor der Haustür.


 


  



Das 7. Ziel war die

Jahrhunderthalle in Bochum

  

 

In der Gaskraftzentrale eines ehemaligen Bochumer Stahlwerks, dort, wo einst der Puls der Industriekultur schlug, hat das Ruhrgebiet ein Energiezentrum anderer Art hervorgebracht: einen Veranstaltungsort ohne Vorbild, eines der außergewöhnlichsten Festspielhäuser .

 

Außerdem kann man dort herrlich spazieren gehen. Denn im direkten Umfeld der Halle entstand er herrlich Park. In dem man die Seele baumeln lassen kann.



  


Das 8. Ziel war der

Tetraeder

Schon der Aufstieg erschließt manch interessanten Blick. Auf dem Gipfelplateau angekommen ergibt sich eine eindrucksvolle Aussicht auf die Umgebung.

Seit 1995 steht der ca. 60 m hohen Stahltetraeder auf der Halde. Er ist längst zu einem Wahrzeichen der Region geworden. Bei Nacht wird er beleuchtet und scheint über der Halde, über dem Ruhrgebiet zu schweben wenn die Spitze der Pyramide in ein raumgreifendes Lichtzeichen aus gelben und grünen Lichtbahnen verwandelt wird.

 

 

 

Aber nicht nur von weitem, auch aus der Nähe betrachtet oder vor allem bestiegen ist der Tetraeder ein ganz besonderes Erlebnis. Wer zu ihm will, muss die 65 m hohe Halde erklimmen.

Eilige können die 350 Stufen der Treppe hochgehen, aber ich selber würde jeden raten den Weg, der sich in Serpetinen den Berg hinaufzieht zu gehen. Oben angekommen erwartet einen der kahle Haldenkopf, über den sich die Pyramide aus Stahlrohren und Treppen erhebt. Schon von hier aus bietet sich ein toller Rundblick, aber man kann im Innern des Tetraeders zu den drei eingehängten Plattformen hinaufsteigen. Aber nur etwas für Schwindelfreie, denn Treppen und Plattformen schwingen leicht hin und her.

 

 

  

 

Das 9. Ziel war die

Zeche Nachtigall und das Muttental

 

Die Zeche Nachtigall ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk in Witten. Heute ist es ein Museum. Es befindet sich am Eingang des Muttentals im Witten.

Das Muttental liegt im Wittener Ortsteil Bommern. Es ist benannt nach dem Fluss „Muttenbach“.

Im Muttental soll die erste Steinkohle im Ruhrgebiet gefunden worden sein. Die erste urkundliche Erwähnung soll 1552 in den Gerichtsakten der Burg Hardenstein festgehalten worden sein.

Die Ruine der Burg Hardenstein

 

 

  


Nach oben


nPage.de-Seiten: KAWASAKI ZZR 1100 for Sale | Privatkredite - Auxmoney